ReportingNews #40 | März 2017

Aktien? Nein Danke.

Die Deutschen bleiben weiterhin Aktienmuffel, erneut ist die Zahl der Aktionäre in Deutschland gesunken. Jüngst berichtete der »Bankenbrief«, dass trotz Niedrigzinsen gerade einmal jeder siebte Bundesbürger derzeit Wertpapiere und/oder Aktienfonds hält.

Nach einem kräftigen Zuwachs 2015 sank die Zahl der Aktionäre hierzulande im vergangenen Jahr wieder unter die Neun-Millionen-Marke: Rund 8,98 Millionen zählt das Deutsche Aktieninstitut (DAI). In Deutschlands erster Börsenliga, dem Deutschen Aktienindex (Dax), haben ausländische Investoren das Sagen: Ihnen gehören etwas 60 Prozent der Anteile der 30 Dax-Unternehmen. 

Im Gegensatz etwa zu den USA fehlten in Deutschland staatliche Anreize für Bürger, in Aktien zu investieren. Positiv wertet das Aktieninstitut, dass im zweiten Jahr in Folge die Zahl der Aktionäre in der Altersklasse der 14- bis 39-jährigen leicht zunahm: um plus 87.000 auf gut 1,95 Millionen.

 

Große Teile der Bevölkerung scheinen die Auswirkungen der niedrigen Zinsen auf ihre Sparanlagen noch nicht erkannt zu haben. Hinzu kommt, dass die Aktie nach wie vor für viele Menschen eine große mentale Hürde darstellt. Aktiensparen muss gefördert werden, hier ist die Politik gefragt.
DAI-Chefin Christine Bortenlänger

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