
Unser aktueller Newsletter mit Neuigkeiten u. a. zur GEFA/Société Générale, den Berliner Wasserbetrieben sowie der Jubiläumsaktion zu 30 Jahren wirDesign.
Seit 2001 gibt es mit Berlin einen zweiten Standort von wirDesign: Der Berliner »Ableger« bezog ein schönes Büro am Hackeschen Markt und blieb dieser Gegend mit wechselnden Räumlichkeiten bis 2011 treu. Jetzt sind die Berliner Kollegen in einem Loft direkt an der Spree zu finden – und genießen statt des Ausblicks auf die S-Bahn den Wasserblick.
Im ersten Schritt waren die wirDesign Mitarbeiter aufgefordert, Institutionen vorzuschlagen, welche ihnen besonders am Herzen liegen und die Arbeit von wirDesign gut gebrauchen könnten. Nun richtet sich wirDesign an die Öffentlichkeit und nimmt noch bis zum 22. Juni 2013 unter proBono(at)wirDesign(dot)de gern weitere Vorschläge und direkte Bewerbungen entgegen. Bis Ende Juni 2013 wird eine Jury, bestehend aus wirDesign Vertretern und einer externen Person, den Gewinner küren.
Folgende Kriterien sollen die Institutionen erfüllen:
Zusätzlich muss die Organisation bei der Bewerbung Folgendes einreichen:
Weitere Informationen zur wirDesign proBono-Aktion, die Bewerbungs- und Auswahlkriterien sowie die Termine finden Sie unter www.wirDesign.de/proBono. Fragen beantwortet gern die wirDesign PR-Referentin Anita Lüder-Bugiel unter 030-275728-23 oder proBono(at)wirDesign(dot)de.
Bewerbungsschluss für die wirDesign proBono-Aktion ist der 22.06.2013.
Der Unternehmensbericht informiert über den Verlauf des Geschäftsjahres 2012 und gibt zugleich einen fundierten Überblick darüber, wie das Unternehmen die Themen »Nachhaltigkeit« und »Gesellschaftliche Verantwortung« mit Leben füllt. Mit der Integration relevanter Nachhaltigkeitsinformationen und -kennzahlen aus dem bislang separat veröffentlichten Corporate-Responsibility-Bericht setzt die Deutsche Börse auf ein neues, ganzheitliches Reportingkonzept. »Transparenz hat für uns eine große Bedeutung. Der Unternehmensbericht 2012 zeichnet ein klares Profil der Gruppe Deutsche Börse – unserer Geschäftsaktivitäten ebenso wie unserer Verantwortung«, so Ulrich Frieling, Leiter Marketing Communication bei der Deutschen Börse.
Das von wirDesign gemeinsam mit der Deutschen Börse entwickelte Konzept fokussiert unterschiedliche Zielgruppen – Laien, Semiprofis und professionelle Kapitalmarktteilnehmer. »Die Deutsche Börse steht für Integrität und Stabilität auf den Kapitalmärkten. Uns war es wichtig, die vielfältigen Aufgaben und den daraus resultierenden Nutzen darzustellen«, so wirDesign Vorstandsvorsitzender Norbert Gabrysch. Die Realisierung eines kombinierten Berichts ist für ihn eine besondere Herausforderung: »Im Prozess entstehen immer wieder neue Fragen. Da sind nicht nur die gestalterischen Kompetenzen einer Agentur gefordert, sondern auch und gerade ein Verständnis für die inhaltlichen Zusammenhänge.«
Entstanden ist ein Report, der prägnante Botschaften vermittelt, finanzielle und nicht finanzielle Informationen in Imageteil, Lagebericht und Abschluss sinnvoll miteinander verknüpft und obendrein das Corporate-Design-Refresh der Gruppe Deutsche Börse aufgreift. Nicht nur die Form ist neu, als Early Adopter wendet die Deutsche Börse den Deutschen Rechnungslegungsstandard (DRS) 20 an. Um alle Zielgruppen optimal erreichen zu können, hat wirDesign parallel zum Print-Bericht eine Online-Version entwickelt. Der Online-Bericht bietet einen Mehrwert durch mediumspezifische Funktionen wie einen interaktiven Kennzahlenvergleich, weiterführende Verlinkungen und umfangreiche Downloadmöglichkeiten. Und wer sich ausschließlich für die Zahlen interessiert, findet gleich auf der Startseite einen Quickfinder »Wichtige Tabellen« – in HTML und als Excel-Download.
Über die Gruppe Deutsche Börse
Die Gruppe Deutsche Börse ist eine der führenden Börsenorganisationen weltweit. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio umfasst die gesamte Prozesskette vom Aktien- und Terminhandel über Clearing, Settlement und Custody bis zur Bereitstellung von Marktdaten sowie die Entwicklung und den Betrieb der elektronischen Handelssysteme. Des Weiteren ist die Gruppe Deutsche Börse Trägerin der Frankfurter Wertpapierbörse. Mit der vollelektronischen Handelsplattform Xetra® und der Börse Frankfurt betreibt die Deutsche Börse einen der umsatzstärksten Kassamärkte weltweit. Eurex zählt zu den weltweit führenden Börsen im Handel von Terminkontrakten wie Futures und Optionen. Clearstream, ein Tochterunternehmen der Deutschen Börse, bietet integrierte Banking-, Custody- und Settlement-Dienstleistungen für den Handel von festverzinslichen Wertpapieren und Aktien.
Die April-Ausgabe der ReportingNews beschäftigt sich unter anderem mit dem Faktor »Vertrauen« im Geschäftsbericht und dem neuen Standard DRS 20 (Konzernlagebericht). Die weitreichendsten Veränderungen sind im Prognose-, Chancen- und Risikobericht zu finden. Natürlich geht es auch um das Thema »Nachhaltigkeit«. Welchen Umfang nehmen nicht-finanzielle Informationen in den gerade erschienenen Geschäftsberichten ein?
Die bekannten operativen Marken TÜV NORD (für die Geschäftsfelder Industrie Service, Mobilität und Bildung), DMT (Rohstoffe) und ATN (Aerospace) führt der Mischkonzern weiter. Die neue Dachmarke klammert alle Aktivitäten und Geschäftsfelder und unterstützt die Managementkommunikation von TÜV NORD. Das neue Logo erscheint immer dann, wenn sich der Konzern in seiner Gesamtheit äußert, zum Beispiel auf der Corporate Website, beim Personalmarketing oder im Geschäftsbericht.
Auf dem Weg zur neuen Dachmarke TÜV NORD GROUP stellten sich Fragen zu Markenstrategie, Markenarchitektur und zur Markenpositionierung. Der für den Markenprozess verantwortliche wirDesign Vorstand Andreas Viedt: »Aufbauend auf einer umfassenden Markenanalyse erarbeiteten wir eine Positionierung und ein markenarchitektonisches Konzept, welche die Grundlage der visuellen Übersetzung in ein angepasstes Corporate Design bildeten. Darauf bauen alle weiteren internen und externen Kommunikationsmaßnahmen der TÜV NORD GROUP auf.«
»Mit einem neuen Logo für den Konzern unterstreichen wir unseren Platz unter den weltweit führenden technischen Dienstleistungsunternehmen«, sagt Siegfried Sielemann, Leiter Konzernstrategie. »Das Logo TÜV NORD GROUP, flankiert von dem neuen Claim ›Excellence for your Business‹, drückt das enorme Potenzial unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 70 Ländern aus. Mit ihrer Arbeit und gelebten Werten wie Zukunftsfähigkeit, Verantwortung, Objektivität und Exzellenz sichern wir den Unternehmenserfolg unserer Kunden. Diesen Anspruch tragen wir jetzt noch sichtbarer nach außen.«
Über die TÜV NORD GROUP
Die TÜV NORD GROUP ist mit über 10.000 Mitarbeitern einer der größten technischen Dienstleister. Mit ihrer Beratungs-, Service- und Prüfkompetenz ist sie weltweit in 70 Ländern aktiv. Zu den Geschäftsfeldern gehören Industrie Service, Mobilität, IT und Bildung. Mit Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe und Aerospace hat der Konzern ein Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Branche. Leitmotiv: »Excellence for your Business«. www.tuev-nord-group.com
Foto: TÜV NORD GROUP/Regine Rabanus
Die Gewinner des Great Place to Work® Wettbewerbs »Beste Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg 2013« stehen fest: Das Berliner Büro von wirDesign wurde in der Kategorie 10–49 Mitarbeiter mit dem 2. Platz geehrt. Zugleich war wirDesign das bestplatzierte Unternehmen der Kreativwirtschaft. Die Verleihung fand am Abend des 9. April im Rahmen der Prämierungsveranstaltung des Forschungs- und Beratungsinstituts Great Place to Work® im Ludwig Erhard Haus in Berlin statt.
Grundlage der Bewertung waren anonyme Befragungen der Beschäftigten zu zentralen Arbeitsplatzthemen wie Vertrauenskultur, Führung, Identifikation, Zusammenarbeit, Anerkennung, berufliche Entwicklung, Gesundheit und Work- Life-Balance sowie eine Analyse der Maßnahmen der betrieblichen Personalarbeit.
Florian Breßler, Geschäftsführer am Berliner Standort zur Auszeichnung: »Die erzielten Top-Werte bei der Befragung sprechen für die hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter von wirDesign. 95 Prozent sagen z. B. ›Wir fühlen uns hier wie eine ›Familie‹ bzw. haben einen guten Teamgeist.‹ Darauf sind wir stolz und freuen uns sehr über die Prämierung.«
»Die Auszeichnung steht für eine Arbeitsplatzkultur, die in besonderer Weise von Vertrauen, Stolz und Teamgeist geprägt ist«, sagt Andreas Schubert, Leiter des Great Place to Work® Instituts Deutschland. »Vertrauensvolle Beziehungen am Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen sind der zentrale Schlüssel für die Motivation und Bindung qualifizierter Mitarbeiter sowie für den wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen.«
Insgesamt nahmen 45 Unternehmen aller Branchen und Größenklassen an der aktuellen Benchmark-Untersuchung zur Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur in Berlin-Brandenburg teil und stellten sich einer unabhängigen Prüfung durch das Great Place to Work® Institut. Der Arbeitgeberwettbewerb »Beste Arbeitgeber in Berlin-Brandenburg 2013« fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt. Great Place to Work® ermittelt seit zwanzig Jahren im Rahmen jährlicher Benchmark-Untersuchungen in rund 50 Ländern auf allen sechs Kontinenten regelmäßig sehr gute Arbeitgeber.


Alle Fotos dieses Artikels: Gero Breloer
Nach Auswertung des hohen Rücklaufs ergab sich ein mehrheitlich positives Bild: 95 Prozent der befragten Kunden wollen wieder oder weiterhin mit wirDesign arbeiten, die Weiterempfehlungsrate liegt sogar bei 97 Prozent.
Alle abgefragten Faktoren für die Betreuungs- und Arbeitsqualität einer Agentur besitzen für die wirDesign Kunden eine hohe bis sehr hohe Bedeutung. wirDesign erfüllt diese Faktoren durchgängig zur vollen bzw. zur hohen Zufriedenheit bei den Befragten. Die Beratungsqualität von wirDesign wird durchgängig mit »gut« bewertet.
Florian Breßler, Geschäftsführer von wirDesign am Berliner Standort, fasst die Learnings zusammen: »In puncto Kreativität und Know-how/Expertise haben unsere Kunden allerhöchste Ansprüche und wirDesign erhält gute Beurteilungen. Trotzdem entdecken wir hier auch noch Verbesserungspotenzial. Die Qualität unserer Lösungen wird durchgängig mit ›gut‹ bis ›sehr gut‹ bewertet. Auffällig ist, dass uns die wenigsten Befragten in unserem vollen Leistungsumfang bewerten können. In den ›erlebten‹ Leistungsbereichen bewerten uns die Befragten jedoch prinzipiell ›gut‹ bis »›sehr gut‹. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und nehmen Lob und Kritik als Ansporn, noch besser zu werden.«
Für hhpberlin, Deutschlands Marktführer im Bereich Brandschutz, hat wirDesign das gesamte Corporate Design überarbeitet. Der Relaunch umfasst jedoch nicht nur die »klassischen« Bereiche Bildsprache, Logo und Claim: Unter dem Stichwort Collaborative Design wird die Zusammenarbeit des Ingenieurbüros mit seinen Partnern und Kunden künftig revolutioniert. Geschaffen wurde ein flexibles und modulares System, das es ermöglicht, sich an alle erdenklichen Nutzungskonzepte und Medien anzupassen.
hhpberlin verfolgt mit der Trennung von Form und Inhalt eine radikale Zukunftsvision eines »fluiden Designs«, das sich an den Anforderungen von Kommunikation im digitalen Raum orientiert. Diese Art der Kommunikation erfordert ausdrucksstarke Elemente, klare Typografie, logische Strukturen und völlig neuartige Denkweisen.
Dem Ubiquitous Computing wird in Form eines Responsive Designs Rechnung getragen, der Nutzer bekommt stets die für seinen Nutzungskontext optimale Information. Diese aggregierten Informationen und Core Facts setzen eine entsprechend aufgearbeitete Dateninfrastruktur voraus. Das Design basiert – ähnlich wie das Modern UI des Windows 8 Betriebssystems – auf Tiles (Kacheln). Diese beinhalten auf der obersten Ebene aggregierte Informationen in einer stringenten Typografie-Systematik. Unter dem Begriff »Collaborative Documents« entstanden interaktive Kooperationsbereiche, die eine optimale Bearbeitung, rasche Abstimmung bis hin zur Beauftragung ermöglichen.
Der CD-Relaunch und die revolutionäre Neuausrichtung der Kommunikation ist die Antwort auf die Frage, die sich Stefan Truthän, einer der Geschäftsführer von hhpberlin, stellte: »Wie können wir verhindern, ständig von unseren Mitbewerbern kopiert zu werden? Wie kann die Vielfalt, Agilität und Innovationskraft der hhpberlin gezeigt werden?«
Zum Prozess der Zusammenarbeit mit wirDesign sagt Stefan Truthän: »Ich wollte von wirDesign keine Designvorschläge, sondern die Bereitschaft, mit mir zu arbeiten. Das Ziel war nicht, die Marke zu erneuern, sondern sie komplett infrage zu stellen. Jetzt ist es eine Freude zu sehen, in welcher Geschwindigkeit und Ganzheitlichkeit das Projekt seinen Lauf genommen hat. Das neue Erscheinungsbild ist in seiner Einfachheit, Konsequenz und Konsistenz einfach überzeugend und wieder erkennbar, ohne die Vielfalt der hhpberlin einzuschränken. Mit den neuen Kernwerten und dem Claim ›Next Generation Fire Engineering‹ haben wir eine Story zu erzählen, die jedem einleuchtet und weitererzählt werden kann.«
Über hhpberlin
hhpberlin, Deutschlands führendes Ingenieurbüro für Brandschutz, beschäftigt seit dem Jahr 2000 an fünf Standorten in Deutschland über 140 öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, Ingenieure, Architekten und Physiker. Sie erarbeiten komplexe Brandschutzkonzepte unter anderem für bauliche Großprojekte wie das des Bundeskanzleramtes, der O2 World oder des Fernsehturms am Alexanderplatz in Berlin.
Vom 28. Februar bis 1. März fand der sechste Kommunikationstag des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) in Berlin statt. Am ersten Veranstaltungstag beschäftigte sich wirDesign Vorstand Andreas Viedt in seinem Vortrag »Zwischen Gesetz und Gelingen – Markenbildung für Netzgesellschaften« mit folgenden Fragen: Welche Rahmenbedingungen stellt das EnWG? Welche markenstrategischen Optionen machen Sinn? Welche Positionierungsräume bieten sich an? Welche unternehmenskulturellen Veränderungen sind zu erwarten?
Weitere Pogramm-Schwerpunkte des diesjährigen Kommunikationstages:
Der BDEW-Kommunikationstag dient als Plattform für den persönlichen Erfahrungsaustausch mit Experten aus der Branche. Ziel ist es, alle für die Energie- und Wasserwirtschaft relevanten Themen anzusprechen, neue Ideen zu diskutieren und praktikable Lösungswege aufzuzeigen.

© EW Medien

© EW Medien
Berlin, 13.03.2013: Am Donnerstag, den 18. April findet der nächste wirDesign Praxisworkshop »Corporate-Design-Management« in Berlin-Mitte statt. Der Tagesworkshop richtet sich an Führungskräfte, die Corporate-Design-Projekte verantworten, durchführen und implementieren und sich Unterstützung für ihre individuellen Anforderungen holen möchten. Der Fokus auf mittelständische Unternehmensmarken sorgt für einen homogenen Teilnehmerkreis. In Einzel- und Gruppenarbeit werden intensiv und praxisnah die Grundlagen eines effizienten Corporate-Design-Managements erarbeitet und wirksame Instrumente, Methoden und Argumente für die eigene Arbeit aufgezeigt.
In fast 30 Jahren Corporate-Design-Praxis hat die Agentur wirDesign erfolgreiche Strategien für die Implementierung von Corporate Design entwickelt. Von diesem Wissen profitieren die Teilnehmer des Workshops Corporate-Design-Management. Die Begrenzung auf acht Personen macht diesen Tagesworkshop für die Teilnehmer besonders ergiebig, da viel Platz für individuelle Fragestellungen und kollegialen Austausch bleibt. Bei einem gemeinsamen Abendessen können die Erkenntnisse vertieft und diskutiert werden, konkrete Fragen werden auf kurzem Wege erörtert und beantwortet.
Geleitet wird der Workshop von Michael Rösch, Mitbegründer von wirDesign und Vorstand der wirDesign communications AG sowie Dirk Huesmann, Creative Director bei wirDesign und kreativer Kopf zahlreicher visueller Erscheinungsbilder.
Am 4. Februar sprach wirDesign Vorstand Michael Rösch vor dem Marketing-Club OWL Bielefeld über die wesentlichen Erfolgsfaktoren bei Corporate-Design-Prozessen. Für eine wirkungsvolle Implementierung seien vor allem Ideen gefragt, wie CD-Anwender rechtzeitig in den Prozess einbezogen werden können.
Beschleunigung ist das neue Gesetz der Wirtschaft. Permanente Neuerungen und schnelle strategische Kurswechsel sind an der Tagesordnung. Sie erfordern von Unternehmen immer schnellere Veränderungsprozesse. Und das auf allen Ebenen – auch bei der visuellen Unternehmensdarstellung. Mit jedem Relaunch eines Corporate Designs beginnt ein Prozess, der nur dann erfolgreich sein kann, wenn auch die Qualität der Implementierung stimmt. Oder wie Alfred Brittain, ehemaliger CEO von Bankers Trust, es ausdrückte: »You can come up with the best strategy in the world – implementation is 90 percent of it.« In der täglichen Praxis verfügen zwar heute viele Unternehmen über ein schlüssiges Corporate Design, aber nur wenige Mitarbeitende und Dienstleister wenden es so an, wie es konzipiert wurde.
Michael Rösch berichtete in seinem Vortrag darüber, dass erfolgreiche CD-Prozesse heute weit über die reine Kreation von modernen und einprägsamen Logotypes hinausgehen. Anhand anschaulicher Fallbeispiele (E.ON, ING-DiBa, Union Investment u. a.) erläuterte er die zeitgemäßen Erfolgsfaktoren. Gefragt seien Ideen, wie CD-Anwender rechtzeitig in den Prozess einbezogen werden können, und Gestaltungsprinzipien, die einfach und leicht nachvollziehbar sind. Ein Corporate-Design-Prozess ist eine Investition in die Unternehmensmarke und in deren Zukunft. Er verlangt nach Prozesssicherheit und wirkungsvollen Implementierungsstrategien – nach innen und nach außen.

Foto: Sarah Jonek

Foto: Sarah Jonek
Freunde, Partner und Kunden von wirDesign erhielten dieser Tage einen Neujahrsgruß der besonderen Art – ein vertontes Gedicht von Rainer Maria Rilke: Vor gut 100 Jahren schrieb der Dichter einen Neujahrsgruß an seine Frau. 14 wirDesigner lasen nun Auszüge aus diesem Brief; mittels generativem Design wurde diese Toncollage auch visuell umgesetzt.
Am 22. Januar 2013 erläutert wirDesign Vorstandsvorsitzender Norbert Gabrysch in seinem Vortrag »Wirtschaftsfaktor Design« beim Marketing-Club München, warum Design integraler Bestandteil erfolgreicher Markenführung ist und wie Design für Mehrwert sorgt.
Dass gutes Design zum wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen, Marken und Produkten beiträgt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Überlegtes Design in Verbindung mit einer abgestimmten Kommunikationsstrategie erzeugt einen wirtschaftlichen Mehrwert – Unternehmen, die Design als strategisches Führungsinstrument nutzen, erzielen oftmals überdurchschnittliche Gewinn- und Absatzzahlen sowie klare Vorteile gegenüber der Konkurrenz.
An eingängigen Beispielen wie IKEA, Thonet, AUDI oder dem einfachen Vergleich von Mineralwasser-Produkten erläutert Norbert Gabrysch die Rolle von Design als Werttreiber in Unternehmen. Am Ende seines Vortrags ist der Wert von Design, sein »Return on Investment« so klar, dass sich auch sparsamste Finanzvorstände fragen müssen: »Was kostet es uns, nicht in Design zu investieren?«
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