ReportingNews #51 | Juni 2018

Zahl des Monats: 56 %

 

Die Aussichten für die deutsche Wirtschaft bleiben insgesamt positiv und so ist es kein Wunder, dass die Attraktivität deutscher Unternehmen bei ausländischen Investoren weiter steigt. 2016 waren bereits 55 Prozent aller Aktien der im DAX gelisteten Konzerne in ausländischer Hand, dieser Anteil ist 2017 um mehr als 1 Prozent auf nunmehr 56 Prozent gestiegen. Auch der Anteil der ausländischen Investoren, die in den DAX-Unternehmen das Sagen haben ist gestiegen: von 16 im Jahr 2016 auf 19 im Jahr 2017, was einen Anteil von über 50 Prozent bedeutet.

 

 

Noch mehr Zahlen gefällig? 17 Unternehmen erhöhten ihre ausländischen Beteiligungen, darunter Linde, Siemens, ThyssenKrupp und sogar die Deutsche Bank. Zehn Unternehmen wurden hingegen wieder etwas »nationaler«, wie z. B. Adidas und Merck. Beiersdorf, BMW und Deutsche Post blieben in dieser Hinsicht nahezu unverändert.

Fast auf einen deutschen Geschäftsbericht verzichten könnte die Gruppe Deutsche Börse, die unter der Perspektive »ausländische Investoren« mit 86 Prozent (3 Prozent Steigerung) den Spitzenplatz im DAX einnimmt, gefolgt von dem Quartett Adidas, Bayer, Infineon und Linde, die 2017 zwischen 77 und 72 Prozent ausländische Investoren aufweisen. Fest in deutscher Hand sind nach wie vor neben Beiersdorf und Lufthansa die drei Autowerte BMW, Continental und Volkswagen (32 bis 39 Prozent ausländische Investments).

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