ReportingNews #45 | September 2017

Zahl des Monats: 300.000

 

Inflation oder nicht Inflation? Für die Europäische Zentralbank eine zentrale Frage, da sie ja unter anderem ihre Geldpolitik an der monatlichen Inflationsrate ausrichtet. Ermittelt wird sie über das Prinzip »Warenkorb« und liegt bestenfalls unter zwei Prozent. Das Prinzip kennen die meisten von uns. Aber wussten Sie auch, dass der »Korb« so groß ist? Er umfasst 600 unterschiedliche Güterarten mit über 300.000 Einzelpositionen.

Monat für Monat sich bundesweit rund 600 sogenannte »Preisscouts« unterwegs um die Preisentwicklung zu checken – zusätzlich zu intensiven Online-Recherchen. Dabei wird jedoch nicht alles wahllos in den Korb geworfen, was die Scouts abprüfen, sondern in Gruppen gewichtet. Mit einem Anteil von gut 31 Prozent sind die Ausgaben für Wohnen (Miete und laufende Kosten) der größte Brocken. Nahrungsmittel, Getränke, Genussmittel folgen mit 14 Prozent, Auto und Verkehr mit 13 und Freizeit, Unterhaltung und Kultur mit 11,5 Prozent. Dagegen werden die Ausgaben für z. B. Gesundheit und Bildung mit relativ bescheidenen 5,3 Prozent gewichtet. Mindestens alle fünf Jahre wird der »Korb«, oder besser gesagt sein Inhalt und dessen Gewichtung überarbeitet. Das liegt einerseits am sich ändernden Konsumverhalten oder anderseits auch an »neuen« Produkten. So erhalten z. B. E-Bikes im kommenden Korb eine separate Kategorie.

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